Über mich

Hi, ich bin Franziska.

Oder Ziska. Zumindest hier.

Ich bin die große Blonde mit Plan – und diejenige, die wahrscheinlich schon überlegt hat, was sie alles bedenken muss, bevor andere überhaupt angefangen haben, darüber nachzudenken. Ich liebe es, Dinge zu planen, mich auf Reisen vorzubereiten und aus einer Idee irgendwann einen konkreten Plan zu machen. Nicht, weil immer alles perfekt laufen muss. Sondern weil ich es einfach mag, wenn ich weiß, worauf ich mich einlasse.

Aber warum eigentlich Ziskadia?

„Ziska“ ist ein Spitzname, der mich schon lange begleitet. Ein Freund meines Vaters hat mich früher einmal so genannt – eigentlich eher aus Spaß. Aber irgendwie ist der Name hängen geblieben. Franziska bin ich natürlich trotzdem geblieben und so stelle ich mich auch im echten Leben meistens vor.

Für dieses neue Projekt wollte ich aber etwas, das wirklich zu mir gehört und ein bisschen unverwechselbarer ist als das allgegenwärtige „Franzi“. Also wurde aus Ziska irgendwann Ziskadia.

Und genau hier beginnt diese neue kleine Welt.

Die große Blonde mit Plan

Ich plane. Viel. Aber nicht alles.

Ich mag es, mich auf Dinge vorzubereiten, Informationen zu sammeln und ungefähr zu wissen, was auf mich zukommt. Ich möchte wissen, wo ich schlafe, wie ich dorthin komme, was es grundsätzlich zu erleben gibt und welche Dinge ich besser vorher bedenken sollte. Aber was ich am Ende tatsächlich daraus mache, entscheide ich gerne vor Ort.

Bei Walt Disney World habe ich zum Beispiel nicht schon Monate vorher festgelegt, an welchem Tag ich welchen Park besuche. Manchmal bin ich für eine Stunde in EPCOT gewesen und anschließend spontan zu den Hollywood Studios gefahren, um mich dort mit meinem Partner zu treffen. Genau solche Momente sind für mich Teil einer guten Reise.

Auch bei unserem Aufenthalt im Kudafushi Resort auf den Malediven wusste ich vorher: Ich möchte schnorcheln und, wenn es sich ergibt, gerne Schnorchelausflüge machen. Welche Ausflüge wir tatsächlich unternehmen und wann, haben wir erst vor Ort entschieden. Und das war letztlich auch gut so – schließlich hatte uns eine Woche ziemlich viel Monsun-Wetter beschert, bei dem sowieso einiges nicht möglich war.

Mein Plan ist deshalb selten ein minutengenauer Ablauf. Er ist eher ein Rahmen, der mir Möglichkeiten eröffnet.

Ich mag es, vorbereitet zu sein, ohne mir damit die Spontaneität zu nehmen. Ich möchte wissen, welche Möglichkeiten ich habe – und dann entscheiden können, worauf ich gerade Lust habe.

Die große Blonde mit Plan bedeutet also nicht, dass ich alles vorherbestimme. Es bedeutet eher, dass ich gerne vorbereitet losziehe und dann schaue, was daraus wird.

Wenn der Plan plötzlich komplizierter wird

Im August 2025 hat sich mein Leben ziemlich ungefragt einen neuen Punkt auf die To-do-Liste gesetzt: Typ-1-Diabetes.

Dabei war mein Bedürfnis nach Planung schon vorher nicht ganz gewöhnlich. Ich bin ein ziemlicher Overthinker und lebe mit einer Angststörung. Mein Kopf liebt es, mögliche Situationen schon lange vorher einmal durchzuspielen – am besten gleich alle.

Was könnte passieren? Was mache ich dann? Was muss ich vorher wissen? Was, wenn etwas schiefgeht? Und was, wenn genau das passiert, woran bisher noch niemand gedacht hat?

Etwas überspitzt gesagt: Ich habe gedanklich wahrscheinlich schon einen Plan für den Weltuntergang, damit ich im tatsächlichen Fall nicht erst überlegen muss, was zu tun ist. 😄

Die meisten dieser Situationen sind natürlich nie eingetreten. Und wenn tatsächlich einmal etwas Unerwartetes passiert, bin ich deshalb nicht plötzlich handlungsunfähig. Ich komme schon klar. Mein Kopf möchte nur sehr gerne vorher klären, wie ich klarkommen würde.

Planung ist für mich deshalb nicht nur eine Vorliebe. Sie gibt mir Sicherheit und hilft mir dabei, mich auf Dinge einzulassen.

Und dann kam im August 2025 der Typ-1-Diabetes dazu.

Plötzlich gab es tatsächlich eine ganze Reihe von Dingen, die ich vorher mitdenken musste: Wie lange bin ich unterwegs? Was brauche ich dafür? Wann kann ich essen? Was passiert, wenn sich ein Ausflug verschiebt? Habe ich alles dabei, was ich brauche? Und was mache ich, wenn der Plan vor Ort plötzlich ganz anders aussieht?

Das bedeutet nicht, dass ich heute alles rund um eine Reise durchplane. Im Gegenteil: Die Freiheit, vor Ort spontan zu entscheiden, ist mir weiterhin wichtig. Aber der Rahmen, den ich vorher schaffen muss, ist größer geworden.

Typ-1-Diabetes begleitet mich jeden Tag und damit natürlich auch auf Reisen. Er bestimmt nicht, was ich erleben kann – aber er beeinflusst, wie ich mich darauf vorbereite.

Und manchmal ist das anstrengend.

Denn das Leben ist dadurch nicht einfacher geworden. Manche Dinge, über die ich früher überhaupt nicht nachdenken musste, gehören heute ganz selbstverständlich auf meine Liste. Gleichzeitig möchte ich mich nicht von zusätzlicher Planung davon abhalten lassen, neue Orte zu entdecken, Dinge auszuprobieren und einfach eine gute Zeit zu haben.

Vielleicht passt genau deshalb „Die große Blonde mit Plan“ heute noch besser zu mir als früher: Ich plane nicht, weil ich alles kontrollieren möchte. Ich plane, damit ich möglichst viel Freiheit für das habe, was ich eben nicht planen kann.

Wie aus Büchern Ziskadia wurde

Bevor es Ziskadia gab, gab es schon einige andere Versionen von mir im Internet.

Angefangen hat das Ganze 2013 mit einem Blog über Bücher. Aus diesem ersten Projekt wurde später Buechertatzen – und daraus wiederum entstanden weitere Ideen rund um Reisen, Disney und all die Themen, die mich gerade beschäftigt haben.

Über die Jahre habe ich ausprobiert, verändert, verworfen und neu angefangen. Manche Projekte sind geblieben, andere haben irgendwann nicht mehr zu mir gepasst. Und genau das gehört für mich inzwischen genauso zu meiner Geschichte wie die Dinge, die geblieben sind.

Buechertatzen gibt es weiterhin und bleibt mein Zuhause für alles rund um Bücher. Dort darf es um Lesestoff, Buchentdeckungen und die Geschichten gehen, die mich als Leserin beschäftigen.

Ziskadia ist etwas anderes.

Hier geht es weniger darum, ein einziges Thema abzudecken. Ziskadia ist der Ort für die Dinge, die zu mir, meinem Alltag und meinen Interessen gehören – für Reisen, Disney, Planung, Erfahrungen und all die Themen, bei denen ich irgendwann denke: Darüber möchte ich erzählen.

Vielleicht ist genau das der Unterschied zu früher: Ich versuche nicht mehr, mich für ein einziges Thema entscheiden zu müssen. Ich nehme einfach mit, was zu mir gehört.

Warum Disney trotzdem dazugehört

Disney begleitet mich schon sehr lange – und deshalb wäre es irgendwie seltsam, wenn Disney plötzlich nicht mehr zu mir und zu Ziskadia gehören würde.

Meine Disneygeschichte beginnt lange vor den großen Reisen. Der König der Löwen gehört seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, und Disney war für mich schon immer mehr als nur ein paar Filme und Figuren. Irgendwann kam der Wunsch dazu, selbst einmal einen Disney-Park zu erleben.

2024 wurde aus diesem Wunsch endlich Realität: Ich war zum ersten Mal im Disneyland Paris.

Seitdem sind aus einem Kindheitstraum ziemlich viele Reisepläne, Parktage, Hotels, Disney-Ohren und noch mehr Vorfreude geworden. Und irgendwann gehörten Disney-Reisen so selbstverständlich zu meinen Themen, dass daraus sogar ein eigener Blog entstanden ist: Disneytatzen.

Heute ist Ziskadia größer als Disney allein. Aber Disney ist weiterhin ein Teil davon – genauso wie Reisen, Planung und all die kleinen Dinge, die für mich eine Reise besonders machen.

Deshalb findest du hier auch weiterhin Disney-Inhalte: von Reiseplanung und Erfahrungen aus den Parks über Hotels und Essen bis zu den Dingen, die ich gerne vorher gewusst hätte.

Und wenn mir dabei ein gutes Buch über Disney, einen Park oder ein passendes Reisethema in die Hände fällt, darf natürlich auch das seinen Platz bekommen.

Disney ist also nicht mehr alles, was ich hier erzähle.

Aber es gehört definitiv zu mir.

Was du hier findest

Ziskadia ist kein Blog, der sich auf ein einziges Thema festlegen möchte. Es geht um die Dinge, die mich beschäftigen, begeistern und manchmal auch ziemlich lange in meinem Kopf herumspuken.

Reisen gehören definitiv dazu. Ich nehme dich mit auf Reisen, erzähle von meinen Erfahrungen und teile Dinge, die ich unterwegs gelernt habe – von der Vorbereitung bis zu den Momenten, die sich sowieso nicht planen lassen.

Disney und Freizeitparks bleiben ebenfalls ein fester Bestandteil. Dabei geht es nicht nur darum, welche Attraktion ich gerade besonders toll finde, sondern auch um Reiseplanung, Hotels, Erlebnisse und die vielen kleinen Fragen, die vor einer solchen Reise entstehen.

Und dann ist da natürlich das Planen selbst. Was lohnt es sich vorher zu wissen? Was hätte ich gerne vor meiner eigenen Reise gewusst? Welche Dinge würde ich wieder genauso machen – und welche vielleicht nicht?

Dazu kommen persönliche Erfahrungen, Gedanken und alles, was thematisch zu mir passt. Manchmal ist das ein Reisethema. Manchmal Disney. Manchmal eine Erfahrung aus dem Alltag. Und manchmal entdecke ich etwas, bei dem ich einfach denke: Das könnte auch für andere interessant sein.

Du wirst hier also vermutlich nicht immer genau wissen, was als Nächstes kommt.

Ich übrigens auch nicht.

Aber einen Plan habe ich trotzdem.

Noch ein paar Dinge über mich

Damit du am Ende nicht das Gefühl hast, hier gerade nur meine komplette Lebensgeschichte gelesen zu haben, kommen noch ein paar Dinge, die man über mich wissen kann:

  • Ich bin 1,89 m groß. Das klingt erstmal nach einer ziemlich praktischen Körpergröße – bis man versucht, damit bequem in ein Flugzeug zu passen oder in einem Freizeitpark-Fahrgeschäft herauszufinden, ob man überhaupt hineinpasst. Meine Größe spielt deshalb gerade auf Reisen durchaus eine Rolle.
  • Ich habe eine ausgeprägte Schwäche für Disney-Ohren – besonders dann, wenn ich eigentlich gar keine neuen brauche.
  • Katzen gehören für mich ganz selbstverständlich zum Leben. Der Name Buechertatzen kommt schließlich nicht von ungefähr.
  • Ich kann mich in ein Thema ziemlich tief hineinrecherchieren. Ein „Ich schaue nur mal kurz nach“ kann deshalb durchaus etwas länger dauern.
  • Ich liebe Reisen, aber ich liebe es mindestens genauso, mich vorher darauf zu freuen.
  • Ich mag Pläne. Ich mag es aber auch, sie vor Ort wieder über den Haufen zu werfen, wenn sich etwas Besseres ergibt.
  • Und ich bin ziemlich überzeugt davon, dass man manche Dinge nicht unbedingt selbst ausprobieren muss, um daraus etwas zu lernen. Manchmal reicht es auch, wenn jemand anderes den Fehler schon gemacht hat. 😄

Und wenn du bis hierhin gelesen hast: Schön, dass du da bist.
Ich hoffe, wir sehen uns noch ein bisschen öfter hier.