The Fourth Wall at the Broom Room: Mein Besuch in der geheimen Disney-Bar 2024
Hast du schon mal von „The Fourth Wall at the Broom Room“ in Disneyland Paris gehört? Hinter dem Namen verbarg sich eine geheime Bar im Disney Hotel New York – The Art of Marvel, die ich im September 2024 besucht habe. Das zeitlich begrenzte Angebot ist inzwischen beendet. Ich nehme dich trotzdem noch einmal mit hinter die versteckte Tür und erzähle dir, was mich dort erwartet hat!
Was war „The Fourth Wall at the Broom Room“?
Passend zum Film „Deadpool & Wolverine“, der im Sommer 2024 in die Kinos kam, wurde im Disney Hotel New York – The Art of Marvel eine exklusive Bar eingerichtet. Das Konzept war eine Art Flüsterkneipe (Speakeasy): Der Raum war versteckt und wurde nicht von jedem so einfach gefunden. Da es vor Ort nur begrenzt Platz gab, musste man sich vorher einen Zeitslot reservieren. Außerdem war eine maximale Aufenthaltsdauer von einer Stunde vorgegeben.
In meinen Augen war das vollkommen ausreichend!
So lief die Reservierung damals ab
Damals konnte man sich über Lineberty ab drei Tagen vor dem gewünschten Besuch einen Zeitslot reservieren. Alternativ konnte man direkt beim Concierge im Disney Hotel New York – The Art of Marvel nach einem freien Platz fragen. Die angebotenen Zeiten lagen zwischen 18 und 22 Uhr.
Eindrücke rund um die Bar
Im September 2024 war ich zur „Back in Time Night“ wieder in Disneyland Paris und wollte den Aufenthalt direkt nutzen, um die „Deadpool-Bar“ selbst kennenzulernen. Vorab hatte ich über Lineberty eine Reservierung vorgenommen. Laut dieser sollte man sich 30 Minuten vor der gebuchten Zeit beim Concierge einfinden. Ich bin ein sehr pünktlicher Mensch, daher ging es rechtzeitig Richtung „Disney Hotel New York – The Art of Marvel“. Beim Concierge angekommen, zeigte ich mein Ticket vor.
Da noch Zeit übrig war, habe ich das Hotel erkundet, kurz im Shop vorbeigeschaut und einfach die Atmosphäre genossen. Kurze Zeit später ging es dann Richtung Aufzug, denn so viel hatte der Concierge verraten. Eine geheime Bar wäre ja immerhin nicht geheim, wenn man sie nicht suchen müsste!
Aber eine Sache muss ich verraten: Da – wie bereits geschrieben – nur begrenzt Platz in den Räumlichkeiten war, mussten neue Gäste immer warten, bis wieder ein Tisch frei wurde. Dadurch konnte es tatsächlich zu einer Warteschlange kommen. Und genauso war es auch bei mir. Am Zielort angekommen, musste ich also nicht mehr wirklich lange nach dem Eingang suchen, da schon andere Personen davor standen. Das fand ich etwas schade, kann aber auch verstehen, wie es zustande kommt.
Trotzdem blieb es spannend, denn man bekam vom Concierge eine Karte mit einem Code und ich wusste ja trotz der Warteschlange nicht, was mich hinter der Tür erwarten würde. Man konnte von außen zwar etwas mithören, was drinnen geschah. Aber es blieb ein Rätsel, wie es innen aussah und wie man nun wirklich in die Bar kam. Ich hatte ja schon etwas Sorge, dass man mich nachher vielleicht nicht reinlassen würde.
Aufgrund meiner Sorge war ich letztlich eine „nervige“ Person. Immerhin wusste ich ja nicht, worauf ich warten musste. Der Cast Member fand es aber witzig und wir haben uns insgesamt einen Spaß daraus gemacht. Auch hier waren alle Cast Member wieder so sehr in ihrem Element. Allein dafür hatte sich der Besuch der Bar schon gelohnt.
Essen und Trinken in „The Fourth Wall at the Broom Room“
Endlich angekommen in „The Fourth Wall at the Broom Room“ brachte der Cast Member meine Begleitung und mich zu unserem Tisch und erklärte uns kurz die Regeln. Das fand ich ziemlich gut und vor allem perfekt organisiert. Denn man sollte zum Beispiel erst Fotos machen, nachdem man seine Bestellung aufgegeben hatte. So wurde man nicht übersehen und schnell bedient. Anschließend blieb immer noch genug Zeit, die Ausstellungsstücke zu betrachten und Fotos bzw. Videos aufzunehmen.
Beim Blick in die Karte musste ich allerdings erst mal schlucken. Die Preise hatten es selbst für Disneyland Paris echt in sich! Wer günstig essen und trinken wollte, war hier auf jeden Fall falsch.
Man konnte zwischen alkoholischen und alkoholfreien Cocktails wählen, die alle passend zum Kinofilm „Deadpool & Wolverine“ gestaltet waren. Außerdem gab es Snacks zur Auswahl. Getränke und Snacks ließen sich einzeln bestellen oder als eine Art Menü kombinieren, bei dem man etwas sparen konnte. Beim teuersten Menü war übrigens auch noch ein exklusiver Pin dabei – also durchaus verlockend für Sammler!
Wir haben uns letztendlich für zwei alkoholfreie Cocktails und einen Snack entschieden. Witzigerweise kam das Essen schneller als die Getränke. Das lag aber daran, dass sich gerade alles etwas aufgestaut hatte und viel Wechsel in der Bar war. Ich hatte mich für einen Crêpe entschieden. Dieser war mit einer Schokomousse gefüllt und wurde mit Schokosauce und einer Himbeercreme serviert. Passend dazu gab es eine Geschichte, was dieser Teller darstellen sollte. Kostenpunkt: 18 € für den Snack.

Bei den Cocktails haben wir zwei verschiedene gewählt, damit wir ein bisschen austesten können. Da ich es gerne süß mag, habe ich mir den „Canadian Candy Concoction“ bestellt. Eine Mischung aus Fruchtsaft, Fruchtpüree, Sirup und vor allem Marshmallows. Marvin entschied sich für den „Hot Pineappool“. Achtung! Die Betonung liegt hier auf „hot“ und damit ist nicht warm gemeint. Der Cocktail war eine Mischung aus Ananas- und Zitronensaft mit Fruchtpüree und Ginger Ale. Das Besondere waren die Chilischote im Eiswürfel und die gewürzte Fruchtdekoration. Beide Getränke haben übrigens jeweils 20 € gekostet.


Ich fand sowohl den Cocktail als auch den Crêpe echt lecker. Vom Getränk hatte man aufgrund der großen Eiswürfel zwar nicht wirklich viel. Aber das kennt man ja (leider) aus den Bars inzwischen. Die Aufmachung war aber sehr toll und die jeweils passenden Geschichten, die beim Servieren erzählt wurden, rundeten den Aufenthalt einfach richtig gut ab.
Ausstellungsstücke und Foto-Möglichkeiten
Wie bereits erwähnt, durfte man sich nach der Bestellung auch in den Räumlichkeiten umsehen. Überall gab es Ausstellungsstücke passend zum Film und die ein oder andere Möglichkeit, coole Fotos zu schießen. So ist auch das nachfolgende Bild von mir an der Schreibmaschine entstanden. Und ich konnte es mir nicht nehmen lassen, die Brille etwas tiefer auf die Nase zu schieben für den echten Sekretärinnen-Style.

Außerdem waren die originalen Kostüme von Deadpool und Wolverine vor Ort ausgestellt (siehe Beitragsbild). Die Beleuchtung war etwas schummrig, weshalb die Bilder einen rötlich-orangen Farbstich hatten. Das machte aber die Atmosphäre vor Ort einfach aus und war richtig angenehm. Daher fand ich das überhaupt nicht schlimm.
Alles in allem war mein Besuch im „The Fourth Wall at the Broom Room“ echt eine großartige Erfahrung. Besonders die Cast Member haben mit ihrer Begeisterung und den kleinen Geschichten den Aufenthalt zu etwas Besonderem gemacht. Die Preise hatten es zwar in sich, aber die Atmosphäre und die Inszenierung sind mir bis heute in Erinnerung geblieben.